Außenborder als Hilfsmotor

Aussenborder-Hilfsmotor

Hilfsmotoren sind bei Küstenfahrten als Rettungsmotor sehr hilfreich. Bei langsamen Kanalfahrten kann der Hilfsmotor als Hauptantrieb genutzt werden, um den Hauptmotor zu schonen und um Kraftstoff zu sparen. Als Hilfsmotoren stehen Außenborder mit 4PS, 5 PS, 6PS oder auch 8PS in reichlicher Auswahl zur Verfügung. Größere Motoren können aufgrund des großen Gewichts nicht mehr leicht von einer Person montiert werden und belasten den meist an der Badeplattform angebrachten Hilfsspiegel evtl. über dessen Tragkraft und sollten daher nicht in Betracht gezogen werden. Denn es bestünde die Gefahr, dass zu dem Motorproblem noch ein versenkter Außenborder hinzukommt.
Um die Richtige Motorenwahl (Leistung und Schaftlänge) zu treffen ist natürlich eine Probefahrt die beste Lösung.
Bei ruhigem Wasser und Windstille bringt ein 4PS Motor auch ein Boot mit 1,5 Tonnen Verdrängung sicher jede Stelle. Die Geschwindigkeit ist bei Windstille meist bei dieser Bootsgröße exakt der PS-Zahl.
Ist man häufiger in Küstengewässern oder in unruhigen Flussgegenden unterwegs, kann diese Motorisierung jedoch zu gering sein, da der Geradeauslauf bei sehr geringen Geschwindigkeiten nicht mehr sichergestellt ist und in dem Falle durch sehr häufige Lenkmanöver ein Kurs kaum zu halten ist bzw. auf dem Kurs keine Strecke gemacht werden kann.
Für einen 4PS-Motor spricht auf jeden Fall das geringere Gewicht von ca. 17-22 kg im Gegensatz zu den 6 oder 8 PS Varianten, die zwischen 26 und 38 kg auf die Waage bringen.

Eine Antwort zu “Außenborder als Hilfsmotor”

  1. Boote-Blog » Blog Archive » Elde-Müritz-Wasserstraße sagt:

    [...] Es lohnt sich jedoch auch ein tagesausflug in den Kanal hinein um mal andere Eindrücke als auf einer Fahrt auf der Elbe zu bekommen. Die Elde Müritz-Wasserstraße ist etwa 15 Meter breit und führt durch verschiedene landschaften, wie Wälder, Wiesen und Auen. Fischreiher sind sehr häufig zu sehen und die Fahrt bei 6km/h ist eine nette Abwechslung zur meist üblichen Gleitfahrt auf der elbe. Man sollte jedoch beachten, dass der Motor diese Standgasfahrten nicht unbedingt dankbar hinnimmt und sich gern auch mal verschluckt, bzw sogar absäuft. Sollte man die Elde-Müritz-Wasserstraße häufiger befahren empfiehlt sich evtl. ein 4 , 5 oder 6 PS Außenborder als Zweitmotor. Dies ist Spritsparend und belastet den großen Motor nicht so sehr durch die langen Standgasfahrten. Lenkmanöver sind dann ja immernoch durch den Z-Antrieb des Hauptmotors oder durch das Ruder (bei Wellenantrieb) möglich. [...]

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