Zweites Philadelphia Experiment?

USS Eldridge

Wie mir mitgeteilt wurde, soll mein Boot (siehe Mein Boot) mit mir bereits mehrere Wochenenden in diesem Jahr (2006) auf der Elbe gefahren sein und jedes mal für geschätzte 500 Euro vollgetankt worden sein. Dies gibt mir einige Rätsel auf, denn

1. bin ich mit dem Boot dieses Jahr noch gar nicht gefahren
2. Ist selbst bei einem Benzinpreis von 1,30 Euro ein betanken für 500 Euro nicht möglich. Da der Tank ja lediglich ca. 200 Liter Fassungsvermögen hat müssten dann ja fast 200 Liter Sprit in die Bilge gelaufen sein. Eine gefährliche Sache wäre sowas! Und bei mehrfacher Durchführung einer solchen Betankung würde man auch durch den zusätzlichen Ballast deutliche Fahrleistungseinbußen bemerken.

Ich werde nun also folgendermaßen vorgehen, um dieses Rätsel für mich zu lösen:
1. Zunächst werde ich mal überprüfen ob nicht jemand das Boot mehrfach “ausgeliehen” hat um dieses zu übertanken und um als “Ich” getarnte Person auf der Elbe herumzufahren.
2. Ich werde auf jeden Fall vor meiner ersten Fahrt die Bilge überprüfen, ob da nicht irgendwo ein paar hundert Liter Benzin drin rumschwimmen.
3. Ich werde den Tank einmal auslitern und auch durch Außenvolumenberechnung eine Kontrolle durchführen ob da nicht evtl doch ein 400 Liter Dehnungtank (muss dann wohl eine Messeneuheit sein den mir da einer heimlich zu Testzwecken eingebaut hat) oder irgendsowas in der Art eingebaut ist.
4. Ich werde mal checken ob es ein Bau- und Namensgleiches Boot in unseren Gewässern gibt, welches einen deutlich größeren Tank hat, so dass es zu dieser Verwechslung gekommen sein konnte.
5. Ich werde mal bei der US-Marine und bei erfahrenen UFO-Forschern anfragen ob es sich evtl. um ein zweites Philadelphia-Experiment handeln könnte, bei der mein Boot als Versuchsschiff diente und mehrfach von der Elbe zu diversen Tankstellen gebeamt wurde. Falls mir da jemand Kontaktdaten nennen kann wäre ich sehr dankbar.

Diese Philadelphia-Experiment-Theorie halte ich mittlerweile für die Wahrscheinlichste, denn mit so einem kleinen Boot kann man “Boot-Wegmach-Maschinen” und neuentwickelte “Boot-hin-und-her-beam-Maschinen” sicher deutlich besser testen, als wenn man dies mit einem Zerstörer versucht. Ich werde auch mal beim Wetteramt nachfragen ob sehr starke Gewitter ohne Wolkenbildung verzeichnet wurden, die dann auf eine elektromagnetische Teleportation hinweisen könnten. Seit 1943 sind ja nun auch schon einige Jahre ins Land gezogen, so dass es schon sein kann, dass die das mittlerweile hinbekommen haben das Raumzeitkontinuum dahingehend zu verändern, dass 500 Liter Kraftstoff in einen Behälter mit einem Außenvolumen von ca 200 Litern zu bekommen, ohne dass ein solcher Drucke entsteht, dass die dünnen Blechwände reißen würden.
Ich werde mal schauen ob es einen UFO-Forscher-Laden im Uelzener Bereich gibt, bei dem ich mir so ein Testgerät leihen kann, um festzustellen ob das Boot in der letzten Zeit ionisiert wurde oder noch Teleportationsspuren aufweist.

Wenn ich Neuigkeiten diesbezüglich zu berichten habe, werde ich diese hier mit dem nötigen Respekt vor der Neuentwicklung und evtl. vorliegenden Patenten veröffentlichen. Nennen würde ich dies dann “Das Caipi Experiment”. Unter diesem Begriff hätte ich mir bis vor einiger Zeit noch ein Treffen von einigen lustigen Leuten vorgestellt, die verschiedene Mischungsverhältnisse, Zubereitungsformen und Trinkmengen des gleichnamigen Cocktails ausprobieren. Nun hat aber der Begriff “Caipi Experiment” eine andere Dimension für mich angenommen.

Schon sehr suspekt das Ganze

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