Wasserski bei Niedrigwasser

Der Pegel in Hitzacker zeigt unter einem Meter an, die Fahrrinnentiefe zwischen Dömitz und Tießau wird mit 80 cm angegeben. Nach einem Sprung aus dem Boot mitten in die Fahrrinne fiel mir jedoch auf, dass bei Schwimmbewegung Gegenstände an meine Knie strößen. Ich ging in eine aufrechtere Position und stellte fest, dass dieser Gegenstand der Elbegrund war und die Wassertiefe in der Fahrrinne an dieser Stelle etwa 60 cm betrug und ich nur bis zu den Knien im Wasser stand. Das macht das anziehen der Ski und die Startvorbereitungen natürlich deutlich einfacher, da man sich die Schwimmbewegungen sparen kann und einfach nur versuchen muss die Füße auf dem Elbgrund zu halten. So ging es dann nach kurzer Stehpause auch los und nach einer kleinen Runde zu einer Stärkung an den Strand, wo ja schon das Jever-Fass lauerte. Was es mit diesem Jever-Fass auf sich hatte kann man hier lesen.

Wasserski in der Elbe bei Niedrigwasser

Wasserskistart halbtrocken in der Fahrrinne

Wasserski

2 Antworten zu “Wasserski bei Niedrigwasser”

  1. Pflaumenkuchen sagt:

    Beim nächsten Mal bitte eine Prallschutzweste tragen. Sonst kommt man leicht mit eine paar gebrochenen Rippen nach Hause.

  2. Boote-Blog sagt:

    Hast Recht! Weste macht schon Sinn, zumal man bei dem Niedrigwasser mit dem Zugboot exakt Fahrrinne fahren muss und dadurch kommt man als Wasserskiläufer beim Slalomfahren sehr dicht an die Buhnenköpfe heran. So dass eigentlich sogar ein Helm sinnvoll wäre.
    Und wenn das Zugboot auf einer Sandbank landet, dann rauscht man als Wasserskiläufer voll hinten rein und bricht sich dann wahrscheinlich die Schien- und Wadenbeine an der Badeplattform.

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