Kennzeichnungspflicht der Sportboote

Fahrzeuge mit weniger als 20 m Länge – ausgenommen muskelbetriebene Boote (wie Ruderboote, Kanus. Kajaks). Segelboote bis zu 5.50m Rumpflänge und Motorboote bis zu 2,21 kW (3 PS) Antriebsleistung – müssen bei der Fahrt auf allen Binnenschifffahrtsstraßen nach der Verordnung über die Kennzeichnung von auf Binnenschifffahrtsstraßen verkehrenden Kleinfahrzeugen außen gekennzeichnet sein:
Amtliche Kennzeichen sind z.B.:
— Kennzeichen, die von den Wasser- und Schifffahrtsämtern ausgegeben werden (wie Autokennzeichen)
— Registernummer des Binnenschiffsregisters (gefolgt vom Kennbuchstaben B) mit Heimat- oder
Registerort
— Funkrufzeichen oder IMO-Nummer
(IMO – Internationale Schifffahrtsorganisation)
— Nummer des Flaggenzertifikats (gefolgt vom Kennbuchstaben F)
— Vermietungskennzeichen nach der Binnenschiff-fahrt-Sportbootvermietungsverordnung

Amtlich anerkannte Kennzeichen:
— Nummer des Internationalen Bootsscheines (IBS) nach der Resolution Nr. 13 rev. der Economic Com-mission for Europe (ECE; gefolgt vom Kennbuchstaben der ausstellenden Organisation: M-DMYV, S-DSV, A-ADAC)
Das Dokument, aus dem sich das Kennzeichen ergibt, muss an Bord mitgeführt werden.
Die Verordnung ergänzt und präzisiert die daneben weiter geltenden §§2.02 BinSchStrO, RheinSchPV, MoselSchPV, DonauSchPV. Die von der Kennzeichnungsverordnung ausgenommenen Fahrzeuge müssen mit den Bootsnamen (außen) sowie mit dem Namen und der Anschrift des Eigentümers (innen) versehen sein, wenn sie nicht freiwillig ein amtliches oder amtlich anerkanntes Kennzeichen führen.

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