Verhalten und Fairness auf dem Wasser

fairplay

Die Grundregel für das Verhalten auf dem Wasser lautet: Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs gewährleistet ist und dass kein anderer geschädigt gefährdet oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird. Er hat insbesondere die Vorsichtsmaßregeln zu beachten, die Seemannsbrauch oder besondere Umstände des Falles erfordern.

Faires Verhalten auf dem Wasser ist genauso selbstverständlich wie auf den Straßen. Dazu gehört das Beachten und Einhalten der Verkehrsvorschriften. Unbeschadet der Ausweichpflicht von Kleinfahrzeugen gegenüber Großfahrzeugen auf den Binnenschifffahrtsstraßen empfiehlt es sich in jedem Fall, der Großschifffahrt die nicht einfach ihren Kurs ändern kann, so rechtzeitig auszuweichen, dass gar nicht erst die Möglichkeit der Gefahr eines Zusammenstoßes entsteht. Dort, wo es möglich ist, sollte außerhalb des Fahrwassers bzw. der Fahrrinne gefahren werden. Das Fahrwasser ist unter Berücksichtigung des durchgehenden Verkehrs auf dem kürzesten Weg zu queren. Kurs- und/oder Geschwindigkeitsveränderungen müssen so deutlich und rechtzeitig erfolgen, dass andere Fahrzeugführer sie erkennen und sich darauf einstellen können.

Schwimmer, Ruderer, Kanuten und Segelsurfer bedürfen besonderer Rücksicht. Sie haben zwar örtlich bestehende Badeverordnungen und Verkehrsregeln zu beachten, sind Ihnen aber dankbar, wenn Sie sie in einem großen Bogen langsam umfahren. Ruderboote schlagen leicht voll Wasser und kentern dann. Nehmen Sie auch Rücksicht auf Sport- und Rettungstaucher; sie kennzeichnen ihren Einsatzort mit einer Taucherflagge (Flagge A des Internationalen Signalbuches, weißblau senkrecht geteilter Doppelstander).

Kommentar schreiben