Werft

Draco-Boote sind geliebte Oldtimer


45 Jahre nachdem das erste Boot in der DRACO Werft vom Stapel gelaufen ist, erfreuen sich die robusten Boote aus Norwegen noch immer in der ganzen Welt großer Beliebtheit. 1966 wurde die Werft in Produktion genommen und begann mit der Rumpfproduktion aus Glasfaserverbundstoffen. Das erste Modell war ein 20 Fuß Boot und wurde Draco 200 Sport genannt. Dieses Boot war als 1:1 Modell hergestellt worden, um auf Messen, Ausstellungen und bei Händlern für Eindruck zu sorgen und Investoren zu begeistern. Der Gründer der Draco-Werft Drangsholt fährt selbst mit seinem amerikanischen Auto und dem Boot durch die Lande um seine Begeisterung für seine Eigenentwicklung zu verbreiten und andere damit anzustecken. Die Werft lag direkt an einem Fjord, so dass die Boote umgehend Tests unterzogen werden und Interessenten ihren Wert unter Beweis stellen konnten. Draco-Boote wurden schnell, dank der Handarbeit, Weltweit als schnell, seetüchtig, stark, stabil und mit guter Wasserlage bekannt und daher z.B. auch gern von der Polizei als Patrouillenboote verwendet.

In den 70er Jahren steigen der Umsatz und die Produktion deutlich an – weitere Bootsmodelle werden produziert alle designt und geplant von Jan Herman Linge. Der Gründer Drangsholt reist um die ganze Welt um weitere neue Kunden für Draco-Boote zu finden. Die Werft hat schnell über 200 Mitarbeiter und etliche Container und Güterwaggons gefüllt mit Draco-Booten verließen Norwegen Richtung USA, Deutschland, der Schweiz, Frankreich und vielen weiteren Ländern. Als Motoren wurden Volvo und Mercruiser Marinemotoren verbaut, meist als V8 Motoren, die die stabilen und daher schweren Boote sehr gut beschleunigten und zu einer guten Endgeschwindigkeit verhalfen.

Der große und schnelle Erfolg ging jedoch nicht spurlos an Gründer KÃ¥re Drangsholt genoss den Erfolg und den Reichtum in vollen Zügen, Luxusyachten, Autos, Villen und wilde Partys waren sein Markenzeichen.

Den größten Erfolg hatte DRACO zu Beginn der 80er Jahre. Die Boote wurden in 30 Länder exportiert und es wurden fast 1000 Boote pro Jahr hergestellt und eine Draco 2100 DC kostet zu diesem Zeitpunkt übrigens ca.70000,– DM mit einem Mercruiser V8 mit 205 PS ohne weitere Extras. Die Badeplattform schlug mit weiteren 2500,– DM und das Klappverdeck mit 2100,– DM zu buche. Aufpreis für einen Duo-Prop-Antrieb war bei allen Modellen mit 5700,– DM in der Liste.

1983 wurde der Gründer KÃ¥re Drangsholt tot im Fjord neben seinem Boot aufgefunden wird. Das Boot war natürlich eine DRACO. Für das gesamte Unternehmen und deren Mitarbeiter aber auch für alle Beteiligten wir Händler und Zulieferer war diese Nachricht ein Schock. Die Firma war zu diesem Zeitpunkt gut aufgestellt und stand finanziell auf sicheren Beinen. Ob es nun an dem Verlust der schillernden Leitfigur oder an dem Markteinbruch lag kann nicht genau beantwortet werden, vermutlich eine Kombination aus beidem, Tatsache ist jedoch, dass das Unternehmen DRACO Ende der 80er Jahre bei schwindenden Umsätzen in eine finanzielle Schieflage gerät und 1993 von Windy aus dem Konkurs heraus übernommen wird. Die aktive Geschichte der DRACO-Werft dauert also nur gute 25 Jahre (1966 – 1992). Die Erfolgsgeschichte der Boote lebt jedoch nach wie vor und wird in Kürze ihren 50. Geburtstag feiern.

Noch heute kann man auf dem Gelände der ehemaligen Fabrik die Stahlformen für die Rümpfe sehen, die durch den Rost jedoch stark gelitten haben. Teilweise werden diese von Bäumen festgehalten, deren Stämme Beindick sind. Die Boote leben jedoch noch auf der ganzen Welt verteilt und bereiten Freude auf Flüssen, Seen und der See.

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Boot und Fun Berlin 2008

Boot und Fun Berlin

Vier Hallen werden ausschließlich Motorbooten gewidmet – vom Schlauchboot bis zur Superyacht. Besonders erfreulich ist der Zuspruch im oberen Luxusyachtsegment in Halle 6, die 2008 deutlich erweitert wird.
Aufgrund der außergewöhnlich hohen Nachfrage wird die Boot & Fun Berlin 2008 eine eigene Zubehörhalle in Halle 2 einrichten. Dort werden alle Anbieter von Yachtbedarf, Zubehör, Motoren, Elektrik, Navigationselektrik, Bootsbekleidung etc. kundenfreundlich in einer Halle zusammengefasst, um den Besuchern eine optimale Vergleichsmöglichkeit bei ihrer Kaufentscheidung zu geben.
Berlin ist die Wiege des deutschen Wassersports, zahlreiche klassische Yachten sind heute noch erhalten. Klassiker haben eine immer größere werdende gesellschaftliche Bedeutung, und werden von einer wachsenden Zahl von Enthusiasten aufgestöbert und restauriert. Damit wird dieser Bereich auch für den Refit-Markt interessant.
Vom einfachen Elektroaußenborder, über geräuscharme Gleichstrommotoren bis zu leistungsstarken diesel-elektrischen Anlagen, von komplexen Hybridsystemen bis zum reinen Solarantrieb: Erstmalig wird es in Deutschland eine umfassende Übersicht über den neuesten Stand der klimafreundlichen Technik zu sehen geben.
Die Berliner Bootsmesse Boot und Fun 2008 hat noch nicht geöffnet, kann aber schon die ersten Messerekorde verzeichnen. „Noch nie gab es so viele Buchungen wie in diesem Jahr. Wir haben das beste Vorbuchungsergebnis seit dem Bestehen der Messe 2002 erzielt,“ betont Geschäftsführer Matthias Bähr. „Die bei den regionalen Ausstellern so beliebten Hallen 3 und 4 für Motor- und Segelboote sind bis auf wenige Restflächen ausgebucht.“ Auch die 2007 zum ersten Mal etablierte Holland-Halle ist trotz eines Zuwachses der zu vermietenden Fläche um 20 Prozent schon jetzt komplett belegt. Die Boot und Fun findet in diesem Jahr vom 19. bis 23. November statt und ist einen Tag länger geöffnet als in den vergangenen Jahren.
Auch in den anderen Hallen liegen die Buchungen um 50 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Besonders erfreulich ist die Nachfrage in der Charterhalle 21. Die Messeleitung erwägt, dem Charterbereich zusätzlichen Platz einzuräumen. „Diese Entwicklung zeigt, dass unser verstärktes Engagement bei der Vermarktung unserer Region als Europas größtes Binnenwassersportrevier greifen“, erläutert Matthias Bähr.
Aufgrund des neuen Hallenkonzeptes wird das Thema Segeln jetzt in der Halle 25 präsentiert. Die große Deckenhöhe in Halle ermöglicht es, Segelboote aufzuriggen sowie hochseegängige Segelyachten zu präsentieren. Vor allem aber wird die Bedeutung des Segelns speziell in den Binnen- und Küstenrevieren unterstrichen. Hier werden die Segelvereine und Klassenvereinigungen erstmals mit dem Großteil der Segelboote platziert.

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Boote bei James Bond – Sunseeker XS 2000 – Casino Royale

Boote spielten ja schon in vielen James Bond Filmen eine wichtige Rolle. In dem letzten Streifen wurde die Sunseeker XS 2000 als “Produkt” platziert.

Sunseeker XS 2000

So ganz XS, also eXtra Small ist die XS 2000 eigentlich nicht, aber im Vergleich zur Gesamtpalette der Marke Sunseeker kann man schon von einem kleinen Cruiser sprechen. Die XS 2000 ist 11,90 m lang und nur 2,30 m breit und ist auf reine Geschwindigkeit getrimmt. Die Alltagstauglichkeit fällt jedoch nicht gänzlich über Bord. Zwei Dieselmotoren von Yanmar mit je über 400 PS (gesamt also weit über 800 PS) bringen die XS 2000 auf 65 Knoten also mehr als 120 km/h. Cruising Speed liegt bei 40 kn. Um den Drehzahlbereich optimal zu nutzen hat die Sunseeker XS 2000 zwei Vorwärtsgänge.

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Klassische Moderne – Sportis Bonowa SIX/8

Sportis Bonowa SIX/8

Dieses Boot hat sehr klassische Linien, ähnlich z.B. Riva-Holzbooten, ist jedoch ein modernes GFK-Boot. Meiner MEinung nach zerstört der Außenborder hier die eigentlich recht ansprechende Linie doch sehr.

Länge: 6,80m
Breite: 2,48m
Gewicht: ca 850kg
Motorisierung: 150PS

Mehr unter www.sportis-boote.de

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Itama Forty Offshorer

Itama Forty Offshore

Ein 40 Fuß Offshore Express-Cruiser.

Das Design finde ich sehr sehr gefällig, durch die klare Linienführung wirkt das Boot klassisch aber nicht unmodern. Leider wieder mal ein Boot welches mit einer Preislage von über 500000 Euro außerhalb der Reichweite liegt.

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